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Der Seerosenkreis | ![]() |
| 1948, im Jahr
der Währungsreform, wurde der Seerosenkreis von Künstlern aller Sparten
zunächst einmal als Stammtisch in dem Schwabinger Lokal „Seerose“,
Ecke Feilitzsch-Gunezrainerstraße, gegründet. „Gründungsväter“
waren u.a. der Schauspieler Gustl Weigert, der Dichter Peter Paul Althaus und
der Maler Hermann Geiseler.
Aus Platzgründen gab es später einige Ortswechsel, wobei die Bildenden Künstler und die Literaten unterschiedliche Wege gingen – an von Zeit zu Zeit wechselnden Orten. Heute treffen sich die Bildenden Künstler im Allotriakeller des Münchner Künstlerhauses, während die Literarische Seerose in der Schwabinger Seidlvilla beheimatet ist. Seit einigen Jahren allerdings bahnen sich wieder Begegnungen an, unter anderem anlässlich der alljährlichen Verleihung des Seerosen-Wanderrings sowie bei Ausstellungen der Seerosen-Künstler im Oberdiessener Museum des 2003 verstorbenen Seerosianers Oswald Malura - mit begleitenden literarischen Veranstaltungen. 1958, zum 10. Geburtstag der „Seerose“ – und zugleich zur 800-Jahrfeier Münchens – hatte in der Schwabinger Galerie Malura bereits eine Ausstellung der ersten Generation der Seerosenkünstler stattgefunden – flankiert von Lesungen und musikalischen Abenden. Zum 50. Geburtstag des Seerosenkreises veranstalteten die Literaten eine Jubiläumsfeier in der Seidlvilla, der 55. Geburtstag wurde mit einer Ausstellung der Seerosenkünstler der ersten zwei Jahrzehnte (1948-68) in der Rathaushalle und einer Werkschau der lebenden Seerosinaer im Pavillon des Botanischen Gartens begangen. Dem 60. Geburtstag widmen nun wieder die Seerosianer aller Künste ein gemeinsames Festprogramm.
Eine Begleitbroschüre gibt in Wort und Bild Auskunft über die Geschichte und die derzeitigen Aktivitäten der Seerosenkreise Bildende Kunst und Literatur |
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